Deadlands – Hölle auf Erden

Howdy, Fremde!

Nein, das ist keine Waffe! Lasst Eure Abzugsfinger bloß nicht nervös werden! – Das ist nur ein Geigerzähler. Ihr scheint soweit OK zu sein. Dann kommt mal herein in meinen bescheidenen Bunker.

Hier im Westen ist nichts mehr wie es früher einmal war. – Ihr sagt, ihr kennt Deadlands, ihr kennt den “Unheimlichen Westen”? Schön für Euch – aber wir schreiben nicht mehr 1876, sondern wir haben jetzt das Jahr 2094. Und was Ihr als den “Unheimlichen Westen” kennengelernt habt, das ist durch radioaktive Geisterstein-Bomben in Schutt, Asche und strahlende Ödlande verwandelt worden.

Willkommen in der Hölle auf Erden!

Der Letzte Krieg endete vor 13 Jahren mit einem “Unentschieden”. Genauer: Als die übernatürlich aufgerüsteten Jüngster-Tag-Bomben fielen, Milliarden Menschen töteten und die Welt in ein riesiges Deadland “terrorformten”, erlaubte das den mysteriösen und mächtigen “Abrechnern” in voller Macht und Schrecklichkeit auf Erden zu wandeln. – Deshalb “unentschieden”, weil ALLE verloren haben!

Die Abrechner kannte man schon im Unheimlichen Westen der guten alten Zeit, als sie noch leise und vorsichtig auftreten mussten und ihre skrupellosen Diener zum Wirken in unserer Welt einsetzten. Nun, diese gute, alte Zeit ist vorbei. Jetztd kommen die Chefs persönlich zum Abservieren der letzten Überlebenden – und im Verstrahlten Westen fingen damit sie an. Dann zogen sie weiter in den Osten, jenseits des Mississippi, und verschwanden aus der Sicht der letzten Überlebenden im Westen. Mit all dem kaputten Technik-Kram, den der Letzte Krieg übrig ließ, konnte man nicht mehr viel anfangen und so weiß keiner, wo auf Erden die Abrechner gerade ihr Unwesen treiben mögen.

Das hat den zähen Überlebenden im Verstrahlten Westen aber eine Atempause verschafft. Die Menschheit ist wie Fußpilz der Schöpfung – sie kommt immer wieder! Die einst blühenden Städte sind von den seit 13 Jahren immer noch heulenden, tobenden, radioaktiv strahlenden Geisterstürmen der G-Bomben umtost und ein Besuch in den glühenden Ruinen ist ungesunder als einen Stepptanz inmitten von Mojave-Rasslern aufzuführen. So bleiben den Überlebenden nur die Ödlande, um die Menschheit wieder auf die Beine zu bringen.

Deadlands – Die Hölle auf Erden ist ein Rollenspiel, dessen Regelsystem völlig zum bekannten Western-Rollenspiel Deadlands – Der unheimliche Westen kompatibel ist. Die Regelmechanismen dieses Western-Klassikers sind jedoch auf einen neuen „Stand der Technik“ gebracht, so dass sie Schwebepanzer, Mutanten, PSI-Kräfte, moderne und futuristische Waffen, die Wunderkräfte des Heiligen Atoms und, was man sonst noch so im Jahre 2094 zum Überleben braucht, unterstützen können. Dieses Rollenspiel gehört ins „Deadlands-Universum“, doch ist es nicht etwa das Ende der großen Deadlands-Geschichte, die im unheimlichen Westen ihren Anfang nahm, sondern eher ein sehr schräger Anfang einer Zukunft im Verstrahlten Westen voller „hochangereicherter“ Übernatürlichkeiten, wie man sie nie zuvor für möglich gehalten hätte. Hier kann man in einer zukünftigen Zeitline der Deadlands-Geschichte spielen, die den Kampf gegen das Übel der Abrechnung, das schon den Unheimlichen Westen durchdrungen hat, in eine „strahlende Zukunft“ führt.

Und wieder einmal ist es eine Zeit der HELDEN! Die Spieler schlüpfen in die Rollen strahlungsschleudernder Unheilsprediger, rachsüchtiger Gesetzeshüter, hirnzerschmelzender Psychos, im Dreck stöbernder Schrotter und rechtschaffener schwertschwingender Tempelritter – oder einfach mit Waffen fuchtelnder, zäher Überlebenskünstler der verstrahlten Ödlande.
Nur durch den unerbittlichen Kampf gegen das allgegenwärtige Übel, das die Welt befallen hat, können die Helden eventuell diese Hölle auf Erden beenden – und sie sollten sich besser damit beeilen.

Manche sagen, die Abrechner werden zurückkehren.

Und zwar BALD!

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