Nach zwei erfolgreichen Anthologien wollen wir euch heute das erste Einzelabenteuer für Space: 1889 vorstellen, das voraussichtlich Anfang nächsten Jahres erscheinen wird: Die Macht von Angahiaa. Autor Niklas Forreiter war so freundlich, uns einen kleinen Einblick in sein Abenteuer zu geben:

Die Macht von Angahiaa Coverpreview_lowSeit der ersten erfolgreichen Reise auf den Mars im Jahre 1870 durch Edison und Armstrong träumen abenteuerlustige Menschen aller Nationen davon, selbst eines Tages die Oberfläche des Roten Planeten betreten zu können – einmal mit einem Schiff aus Flugholz die Weiten der marsianischen Steppen erkunden, die gewaltigen Kanäle sehen und die bizarren wie wunderschönen Städte der Marsianer besuchen, sei es als interplanetare Luxuskreuzfahrt, Geschäftsreise oder auf der Suche nach Abenteuern und exotischen Schönheiten.

Für den Ökonomen Gustav Schmoller wird dieser Traum wahr, er erhält die Gelegenheit, die Wirtschaft einer gänzlich anderen Zivilisation als der irdischen, mit einer zehntausende Jahre währenden Geschichte, zu studieren. Er erhofft sich bahnbrechende Erkenntnisse über die Organisation der marsianischen Wirtschaft und der Sozialen Frage im Allgemeinen. Eine solch abenteuerliche Reise unternimmt Schmoller natürlich nicht allein, sondern verlässt sich auf die Begleitung einiger kompetenter Persönlichkeiten, die ihren Beitrag bei den kommenden Herausforderungen zu leisten vermögen – die Abenteurer. Das Reiseziel ist die Stadt Angahiaa, die schon in frühen irdischen Marskarten als „Emden“ verzeichnet ist, obwohl sie gar nicht im deutschen Einflussgebiet um West-Dioscuria liegt. An dem Kanal zwischen Angahiaa und Dioscuria liegen jedoch einige attraktive Flugholzvorkommen, sodass Schmoller vom Auswärtigen Amt mit einer geheimen Handelsmission betraut wird, die er gerne an seine vertrauenswürdigen Begleiter weiterreicht, um sich ganz seinen Studien widmen zu können.

So haben die Charaktere von Beginn ihres Besuches an auch zu den höheren Kreisen der marsianischen Stadt Zugang und es werden mancherlei Aufgaben an sie herangetragen. Von der Suche nach einem alten marsianischen Artefakt, über Ermittlungen gegen französische Umtriebe bis hin zum handfesten Kampf gegen Entführer und Marskreaturen. Jede ihrer Taten und Entscheidungen wirkt sich dabei aus, auf die Macht von Angahiaa.

Das Abenteuer enthält eine ausführliche Beschreibung der Stadt Angahiaa (bzw. Emden) und bietet in mehreren verwobenen Handlungssträngen und einigen Seitenquesten jede Menge Gelegenheiten, die kanalmarsianische Kultur zwischen alt-marsianischer Mystik sowie aktueller Politik und Intrigen aktiv kennenzulernen.

 

Aus dem Klappentext:

„Der Mars und seine Stadtstaaten sind eines der wichtigsten Ziele der irdischen Kolonialpolitik. Das Flugholz ist ein begehrter und wichtiger Rohstoff, und nicht alle Staaten haben darauf gleichen Zugriff. Aber auch die Marsianer haben ihre eigennützigen Interessen und suchen Kontakt zu den Menschen.

Der Kanalprinz des kleinen marsianischen Stadtstaates Angahiaa will durch einen Handelsvertrag mit dem Deutschen Reich seine eigene Machtposition ausbauen. Andere Gruppen in der Stadt wollen keinen Einfluss der Erdenmenschen zulassen oder streben selber nach der Macht über die Stadt und wollen die Fremden nutzen, um eigene Ziele zu verwirklichen.

So geraten die Charaktere als Teil der deutschen Delegation unversehens mitten in die Kämpfe und Intrigen der Stadt. Nun gilt es sich zwischen dem dekadenten Kanalprinz, seinen Gegnern in Adel und Gilden sowie den marsianischen Priestern, den Sklaven und den Steppenmarsianern des Umlandes zu orientieren und Bündnisse zu schließen.

Die Charaktere können erheblichen Einfluss ausüben – auf die Macht von Angahiaa. Für ein erfolgreiches Manövrieren in der marsianischen Stadt ist neben den sozialen Fähigkeiten auch die Bereitschaft, sich mit den Verhältnissen vor Ort auseinanderzusetzen gefragt. Letztlich warten höchst unterschiedliche Herausforderungen auf die Charaktere, sodass auch schlagkräftige, erfinderische oder akademische Fähigkeiten von großem Nutzen sein können.

Die Charaktere sollten dabei deutschen Interessen positiv oder zumindest neutral gegenüber stehen. Gleichwohl werden auch Optionen für den Fall genannt, dass dies nicht zutrifft.“

© 2011 Uhrwerk-Verlag, Erkrath Impressum Suffusion theme by Sayontan Sinha